Auf See mit der SY Pimpinella – Segeln mit Freunden und Geschäftspartnern

Publiziert am 05. Juni 2013 von Alltec Bürokonzept

In den 90er Jahren entdeckte der Inhaber von Alltec Bürokonzept Stefan Wirth seine Leidenschaft fürs Segeln. Seine Mahagoniyacht Pimpinella und er sind ein eingespieltes Team – gemeinsam mit Freunden und Geschäftspartnern segeln sie auf der Ostsee.

„Die Abenterlust, der Ruf der Freiheit und die Herausforderung der Naturgewalten“ haben Stefan Wirth Mitte der 90er Jahre zum Segeln gebracht. Über 4500 Seemeilen hat der passionierte Segler und Inhaber von Alltec Bürokonzept seither auf der Ostsee gesammelt. Er und seine Pimpinella sind seit 1998 ein eingespieltes Team. Als er die Annonce Ende der 90er las, verliebte er sich sofort in die 31 Fuß lange Mahagonijacht. „Die Pimpinella ist ein Liebhaberstück, ein besonderes Segelboot mit einem wunderschönen Riss.“ Der Entwurf des klassischen Küstenkreuzers stammt aus der Feder des schwedischen und weltberühmten Konstrukteurs Olle Enderlein. 1968 wurde die Pimpinella gebaut, Stefan Wirth restaurierte nach dem Kauf das Schiff mit viel Liebe zum Detail und wurde 2003 mit dem Restaurierungspreis für klassische Yachten vom Freundeskreis klassischer Yachten Laboe ausgezeichnet. In den ersten Jahren ging noch die Familie mit an Board, dann wurden die Töchter erwachsen und Stefan Wirth wurde immer wieder von Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auf seine Leidenschaft angesprochen: Sie alle wollten auch einmal die Kraft des Windes in den Händen spüren und mit der Pimpinella in See stechen.

So entwickelte sich die Idee, Segeln mit Freunden und Geschäftspartnern anzubieten. „Segeln auf der Pimpinella“, sagt Stefan Wirth, „ist etwas handfestes. Es erfordert eine Konzentration auf das Wesentliche, auf das Hier und Jetzt. Beim Segeln lernt man auf die Naturgewalten zu regieren, Wind und Wetter sind nicht immer vorhersehbar. Man muss einen klaren Kopf bewahren, vorausdenken und flexibel handeln können. Klar, am Abend möchte man den Hafen erreicht haben, aber man lernt, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, das Ziel zu erreichen. Manchmal muss man den Kurs wechseln, das Segeln ermöglicht neue Denkrichtungen.“ An Board sind aber auch die sogenannten Soft Skills gefordert: Teamgeist, Rücksicht, Motivation, Selbstbewusstsein und Neugierde.

An Board der SY Pimpinella – Impressionen

Die Pimpinella ist kein Charterbomber, der Platz reicht für drei Crewmitglieder plus Skipper. Stefan Wirth hat das Boot in seinem Originalzustand belassen, auf der Mahagoniyacht wird noch richtig gesegelt, von Hand und mit körperlichem Einsatz. Rettungsmanöver wie „Boje über Board“, Knoten- und Kartenkunde sind fester Bestandteil eines Segeltörns.

Und wo kann dieser hinführen? Erste Touren unternimmt der Skipper zum Beispiel Rund Rügen oder Rund Hiddensee. Für die, die schon einmal mitgesegelt sind, kann es dann auch nach Bornholm oder Møn, nach Trelleborg, Kåseberga, Malmö oder Kopenhagen gehen.

Ein Tag auf der Pimpinella beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück und der Tourenplanung, dann wird losgesegelt. Bei seinen Segeltörns ist Stefan Wirth wichtig, dass es nicht nur um das Abreiten von Seemeilen geht. „Wir machen auch mal einen Ausflug oder gehen wandern, sitzen am Abend im Hafen und grillen oder machen ein Lagerfeuer.“ Und am Ende der Tour halten die Crewmitglieder ihre Urkunde in den Händen.

„An Board“, erzählt er, „haben sich Freundschaften entwickelt und einige segeln immer wieder mit. Der Reiz liegt darin, für ein paar Tage, den Alltag hinter sich zu lassen, aktiv zu sein, Kraft zu tanken und sich in einem intimen Kreis der Herausforderung zu stellen. Für alle ist eine Tour mit der Pimpinella ein Abenteuer, ein wirkliches Erlebnis.“

Wenn der Wind die Segel füllt, man seine Kraft in der Pinne spürt und die Pimpinella elegant über die Ostsee gleitet, dann stellt sich bei allen Crewmitgliedern Flow ein, dann macht Segeln vor allem eins: Glücklich.

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