Der Schrank

Publiziert am 04. Juli 2011 von Alltec Bürokonzept

Er bietet Stauraum für Akten, Unterlagen und Bürobedarf. Er bringt Ordnung ins Chaos. Ein Beitrag über ein Allround-Möbelstück.

Der Schrank ist Standard, selbstverständlich. Neben Tisch, Stuhl und Bett, gehört er zu den elementaren Wohngegenständen. Dabei hat auch der Schrank seine Entstehungsgeschichte. Er entwickelte sich aus der aufrecht gestellten Kastentruhe und erst im 15. Jahrhundert wurde das Wort Schrank zudem, was wir darunter heute verstehen. Bis dahin bedeutete Schrank vergittertes Gestell oder abgeschlossener Raum. Aus einem ellipsenförmigen, kastenartigen Behälter, in dem die Kirche heilige Gegenstände und Gewänder aufbewahrte, entwickelte sich der Schrank. Er bekam Türen, aus niedrigen Pfosten wurden Füße, er wurde mit Malereien, Schnitzereien oder Intarsien verziert.

Der Schrank erlaubt uns, im Gegensatz zum Regal, Dinge zu verstecken. Der Inhalt eines Schrankes entzieht sich den Blicken Anderer. Der Schrank bietet Privatsphäre. Das unerlaubte Öffnen von Schranktüren oder Schubladen ist Grenzüberschreitung. Schränke machen neugierig. Auch wenn wir wissen, das sich in einem Kleiderschrank Kleider, einem Kühlschrank Lebensmittel oder einer Kommode Krims Krams befinden, wecken Schränke den Voyeur in uns. Was trägt jemand, wie ernährt sich jemand, befinden sich in der Kommode wohlmöglich noch alte Liebesbriefe, welche Art Erinnerungsstücke? Der Inhalt von Schränken, erzählt Dinge von uns, ob nun profane oder intime. Erst das Objekt Schrank macht es möglich.

Auch in Unternehmen, erzählt der Schrankinhalt Geschichten.

Über Projekte, Mitarbeiter, Quartalsabrechnungen. Und in Unternehmen finden sich alle möglichen Schranksysteme. Von großen und kleinen über geschlossene und halboffene. Jeder Schrank hat sein eigenes Nutzungskonzept, vom Archiv bis ins Management finden sich Schränke, die anderen Anforderungen standhalten müssen. Moderne Schranksystem lassen sich ihrer Umgebung immer wieder neu anpassen.

Sie sind höhenvariabel und lassen sich durch wechselbare Fronten neu gestalten. Hinter der Gestaltungsfreiheit steckt auch der Nachhaltigkeitsgedanke. Wenn der Corpus eines Schrankes bleibt und nur die Türen ausgetauscht werden, produziert das weniger Müll und spart gleichzeitig Geld. Schränke lassen sich nicht nur an Geschmäcker anpassen, unterschiedliche Türsysteme, Schiebetüren vs. Flügeltüren, können auch Platz sparen und spielen bei der Raumoptimierung und Raumgliederung eine große Rolle.

Selbst das für viele Unternehmen wichtig gewordene Thema Akustik, greifen Schränke auf, indem in ihnen Absorber installiert sind, die Hall schlucken.

Der Hersteller werner works widmet sich ganz und gar dem Thema Schrank.

Schranksysteme, Solitäre, Korpusschränke mit der Höheneinheit OH (Ordnerhöhe), deren Korpuselemente rechteckig, rund und geschwungen sein können und Schränke, die auf dem Baukastenprinzip

beruhen und vielzählige Möglichkeiten für Theken und Empfangsbereiche bieten.

Der Schrank ist Standard, er ist selbstverständlich. Der Schrank ist ein Allround-Talent.

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